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Aktuelles

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Bitte beachten Sie auch unsere aktuellen Veranstaltungshinweise!      


November 2017


Freitag, 24. November 2017, 17 Uhr

Vortrag "Psychisch krank durch Migration?"

Freitag, 24. November 2017, 17 Uhr

Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt am Main

Mit: Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Institut für Psychologie an der Universität Braunschweig

Ein Thema, das Mitarbeitende im psychosozialen und psychotherapeutischen Versorgungssystem vielfältig beschäftigt. Welche Erkenntnisse liefert uns die Forschung zu der Frage, ob psychische Belastungen und Störungen bei Menschen mit Migrationshintergrund häufiger vorkommen? Der Psychologe Wolfgang Schulz kann hinsichtlich dieser Überlegung auf eigene empirische Forschung zurückgreifen.

Er referiert aktuelle Ergebnisse, explizit auch zur Situation von Kindern und Jugendlichen. Außerdem widmet er sich übergreifenden und extrem spannenden Fragen wie: Wandern v. a. Menschen mit erhöhter Vulnerabilität aus? Oder vielmehr gesündere Menschen? Kann sich Migration auch positiv auf die psychische Gesundheit auswirken? Welche Bedeutung haben kulturell bedingte Erziehungsstile?

Eine Veranstaltung der Klinik Hohe Mark Frankfurt und Oberursel in Kooperation mit dem Amt für Multikulturelle Angelegenheiten, dem Referat Muttersprachliche Gemeinden der Katholischen Kirche Frankfurt und der Katholischen Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom. Eintritt frei

http://www.hohemark.de/uploads/tx_gbevents/Psychisch_krank_durch_Migration.p


Do 23. November 2017
Anders älter werden - Soirée am Dom
19:30-21:30 Uhr
Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt

Älter werden heute ist in vielerlei Hinsicht anders als für frühere Generationen. Über die Kennzeichen heutigen, guten Älterwerdens und über eine neue Solidarität zwischen den Generationen, die bewusst – man denke an das Beispiel Großelternschaft – zu gestalten wäre, sprechen wir mit der Psychoanalytikerin Katharina Ley.

Eintritt: 5 EUR, erm. 4 EUR


17. - 19.11.2017   Berlin

"Wie wir wurden, was wir sind. Lesbisches Leben im Alter"

Fachtagung Lesben und Alter. Weitere Informationen finden Sie unter www.lesbenundalter.de Eine Pressemitteilung zur Veranstaltung können Sie hier lesen.


Oktober 2017


28.10.2017 Frankfurt am Main

Austellungseröffnung "FARBEN BRINGEN FREUDE" - Arbeiten von Christina Brehmer 

Beginn 15:30, August-Stunz-Zentrum, Röderbergweg 82, 60314 Frankfurt am Main 


26.10.2017   Frankfurt am Main

Eröffnung der Ausstellung "Bild und Skulptur" mit Bildern von Anna Mikayelyan und Skulpturen von Ishkhan Nazaryan im Forum des Alten- und Pflegeheims MARTHA-HAUS in Frankfurt-Sachsenhausen, Schifferstr. 65-67.

Nähere Informationen finden Sie im Flyer.


13.10.2017 Bonn

BAGSO - Pressemitteilung

BAGSO - Fachtagung: Engagement für die Gesundheitsförderung älterer Menschen stärken


Ambient Assisted Living zieht erneut in Trierer Seniorenhaushalte ein!

Unter Ambient Assisted Living versteht man die Unterstützung oftmals älterer oder benachteiligter Menschen im täglichen Leben durch intelligente Technik. Die Anwendungsgebiete reichen dabei von reinen Bequemlichkeitsfunktionen wie z.B. automatisch abschaltende Küchengeräte oder Beleuchtungen über die Unterstützung im Alltag, um Menschen ein selbstständiges Leben im eigenen Wohnraum zu ermöglichen, bis hin zur Überwachung von Vitalfunktionen und der automatischen Benachrichtigung von Hilfskräften im Notfall.

„Auch die Menschen in Rheinland-Pfalz werden erfreulicherweise immer älter und wünschen sich, möglichst lange selbstbestimmt und selbstständig in ihrem Zuhause alt zu werden. Das bringt auch Veränderungen in der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung mit sich. Rheinland-Pfalz unterstützt daher die Entwicklung von neuen und innovativen Versorgungskonzepten wie der Verknüpfung von Ambient Assisted Living (AAL)-Technik und präventiver Beratung in dem Projekt STuDi", erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler zum Start der zweiten Phase des Projektes, das unter der Leitung des Fraunhofer IESE Kaiserslautern vom Gesundheitsministerium im Rahmen des Zukunftsprogramms „Gesundheit und Pflege - 2020" und der Initiative Gesundheitswirtschaft mit einer Landeszuwendung in Höhe von rund einer Million Euro für die Dauer von zwei Jahren gefördert wird.

Lesen Sie hier mehr zu diesem Thema.


September 2017


Juli 2017 bis Februar 2018   Frankfurt am Main

Die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt e.V. startet am 18.07.2017 zwischen 18:00 – 19:30 Uhr in Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie wieder eine Seminarreihe im Rahmen des Frankfurter Programms Würde im Alter.

Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich mit dem angefügten Flyer darüber zu informieren.


Juni 2017

Gewalt und Gewalt in Beziehungen / Bundesweites Hilfetelefon

Basierend auf den Ergebnissen der Studie "Kriminalitäts- und Gewalterfahrungen im Leben älterer Menschen" hat das Bundesfamilienministerium von 2008 bis 2012 gemeinsam mit der Deutschen Hochschule der Polizei das modulare Aktionsprogramm "Sicher leben im Alter" durchgeführt.

Das Aktionsprogramm hat bereits vorhandene Angebote gebündelt und vernetzt und damit eine neue und übersichtliche Struktur der Hilfen geschaffen. So sollte etwa die Ermittlung von Todesursachen bei Menschen, die 75 Jahre und älter sind, optimiert werden, um mögliche Gefahrenquellen früher erkennen zu können. Hinzu kamen Maßnahmen zur Gewaltprävention, etwa bei Vernachlässigung älterer Menschen in der häuslichen Pflege oder auch bei Gewalt in Partnerschaften.

In Hamburg wurden in Kooperation mit der dortigen Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) verschiedene Maßnahmen im Hinblick auf Gewalt in Partnerschaften umgesetzt. Dabei wurden unter anderem Frauenhäuser und Beratungsstellen für Menschen mit Migrationshintergrund einbezogen. Die Aktivitäten richteten sich zum einen an ältere Opfer von Gewalt in Partnerschaften: Es gab angeleitete Gesprächsgruppen, offene Treffs, thematisch niedrigschwellige Veranstaltungen und insgesamt eine deutlich auf ältere Frauen ausgerichtete Zielgruppenansprache. Zum anderen richteten sich die Maßnahmen an Fachkräfte im Bereich der Altenarbeit und des Pflege- und Gesundheitswesens. Ziel war es, die Beteiligten zu informieren und zu sensibilisieren sowie Disziplinen übergreifend zu kooperieren.

Im Projektzeitraum hat sich die Zahl der älteren weiblichen Klientinnen mit häuslichen Gewalterfahrungen in den beteiligten Einrichtungen nahezu verdoppelt. Die Projekterfahrungen zeigen, dass ältere Frauen als eigene Zielgruppe angesprochen und längerfristig durch ein Netzwerk aus Fachkräften und Hilfeeinrichtungen begleitet werden müssen. Zudem sollten Angebote speziell für ältere Frauen geschaffen werden.

Bundesweites Hilfetelefon

Mit dem Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" gibt es unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 - 116 016 Unterstützung und Hilfe bei allen Formen von Gewalt gegen Frauen. Neben den betroffenen Frauen können sich auch Angehörige, Freunde und Menschen aus dem sozialen Umfeld sowie Fachkräfte an das Hilfetelefon wenden. Das barrierefreie, anonyme und mehrsprachige Angebot steht rund um die Uhr zur Verfügung.


27.06.2017

Pressemitteilung der Deutschen Rentenversicherung zur Rentenanpassung 2017


April 2017 


Pflegebegleiter-Initiative Qualifizierung 2017 - Kostenfreie Qualifizierung zum freiwilligen Pflegebegleiter/in für pflegende Angehörige 2017

Mehr als 70% der Pflegebedürftigen werden von ihren Angehörigen und Freunden zu Hause gepflegt. Bei dieser anspruchsvollen Aufgabe überschreiten viele von Ihnen die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit. Die Balance zwischen Beruf, Familie und eigenen Bedürfnissen geht verloren.

Die Pflegebegleiter-Initiative will mit ihrem freiwilligen Engagement mit den pflegenden Angehörigen und Freunden ein Unterstützungsnetzwerk im nahen Wohnumfeld aufbauen, das Freiräume für eigene Interessen und Bedürfnisse wieder ermöglicht.

Die Aufgaben der freiwilligen Pflegebegleiter/innen :

Zuhören, Mitdenken, Begleiten und Unterstützen sind wesentliche Aufgaben der Pflegebegleiter/innen. Sie helfen dem Angehörigen für sich Selbstsorge zu tragen und eigene Bedürfnisse wieder wahrzunehmen. Die pflegenden Angehörigen werden von Ihnen unterstützt, in ihrem nahen Wohnumfeld (Stadtteil) ein Hilfsnetzwerk aufzubauen. Pflegebegleiter/innen informieren über entlastende Angebote und vermitteln Kontakte zu Stellen, die praktisch und finanziell unterstützen. Sie bauen Brücke nach "draußen" und verstehen sich als Botschafter für die Anliegen der pflegenden Angehörigen in der Öffentlichkeit.

Pflegebegleiter/innen pflegen nicht.

Die Qualifizierung ist kostenfrei und schließt mit einem Zertifikat ab.

Nach der Qualifizierung finden ein monatlicher Praxisaustausch und eine fachliche Begleitung statt.

Die Pflegebegleitung für pflegende Angehörige ist kostenfrei. Die freiwilligen Pflegebegleiter erhalten beim Durchführen ihrer Begleitungen - falls erforderlich - die Erstattung der Fahrtkosten und sind bei ihrer Tätigkeit Haftpflicht und Unfall versichert.

Veranstalter: Pflegebegleiter-Initiative für pflegende Angehörige und Freunde Frankfurt

Weitere Informationen erhalten Sie per Telefon unter der Rufnummer 069/780980, per Fax unter 069/780988 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Den Flyer und die Termine der Qualifizierung finden Sie hier.


Januar 2017


Johanniter starten Selbsthilfegruppe in Eckenheim

- Austausch für Angehörige und Freunde von demenziell erkrankten Menschen -

Am Mittwoch, 1. Februar 2017 öffnet die neu eingerichtete Bibliothek der Johanniter in Frankfurt-Eckenheim, Karl-von-Drais-Straße 20, 1. OG, ihre Türen und damit ein neues Angebot der Johanniter im Stadtteil: Ab dem 22. Februar können sich jeden Mittwoch von 17 bis 18:30 Uhr Angehörige, Freunde und Betroffene von Demenzerkrankten treffen und ihre Erfahrungen austauschen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Stefanie Sy unter der Rufnummer 069 / 366006-600.

Den Flyer zum Projekt finden Sie hier.


Aktion MAX - Verkehrspräventionsaktion für Seniorinnen & Senioren

Die Aktion Max des Polizeipräsidiums Frankfurt beschäftigt sich unter dem Motto „MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung!" mit dem Thema Mobilitätssicherung und Verkehrssicherheit älterer Verkehrsteilnehmer.

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier.

Plakat zur Aktion Max des Polizeipräsidiums Frankfurt


8. März 2016   Frankfurt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert im Rahmen des „Aktionsplans Dienstleistung 2020" unter der Maßnahme „Dienstleistungsinnovationen durch Digitalisierung" das Konzept SimPat – ein ganzheitliches Konzept zur Versorgung demenzerkrankter Menschen mit verschiedenen Erkrankungen. SimPat steht für „Sicherung intersektoraler Versorgung durch ein IT-gestütztes Dienstleistungskonzept für multimorbide Patienten mit Demenz".

Weitere Informationen finden Sie hier.


01. März 2016

VdK erstreitet mehr als 10 Millionen Euro

Erfolgreiche sozialrechtliche Vertretung der Mitglieder vor Gericht

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des VdK.


Forschungsprojekt "TrinkTracker"

Assistenzsystem zur Unterstützung adäquater Flüssigkeitsaufnahme in der Pflege

Intelligenter Becher soll Trinkmenge kontrollieren helfen - Prototyp wird in Altenpflegeeinrichtung in Stuttgart-Zuffenhausen getestet

Ausreichendes Trinken ist für ältere Menschen lebensnotwendig – nicht nur in den heißen Sommermonaten. Im Pflegealltag wird die tägliche Flüssigkeitsmenge bisher in Trinkprotokollen erfasst. Für die Mitarbeitenden in Pflege und Betreuung ist dies aufwändig und kann aufgrund der Komplexität zu Mängeln in der Dokumentation führen. Das vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt „TrinkTracker“, das 2013 gestartet ist, soll hier Entlastung bringen und dazu beitragen, dass Senioren genügend trinken. Inzwischen wurde der Prototyp eines intelligenten Trinkbechers entwickelt, der seit September in einer Pflegeeinrichtung des Wohlfahrtswerks für Baden-Württemberg eingesetzt und evaluiert wird.

Der Prototyp* des „TrinkTrackers“ besteht aus einer Trinkhalterung, in die verschiedene Trinkgefäße eingesetzt werden können. Die Trinkeinsätze entsprechen den logopädischen Anforderungen an altersbedingte Schluckstörungen und sind aus Porzellan oder Kunststoffgefertigt, sodass der Bewohner sein bevorzugtes Gefäß wählen kann. Der ergonomisch geformte Henkel ermöglicht einen guten Griff. Die „TrinkTracker“-Halterung erfasst, wie viel ein Mensch getrunken hat und überträgt diese Information in eine Pflegedokumentationssoftware auf dem Computer im Dienstzimmer. Gleichzeitig werden die Trinkmengen aufeiner eigens für das Projekt entwickelten App auf dem Smartphone oder einem Tabletangezeigt. So können Pflege- und Betreuungskräfte – oder gegebenenfalls Angehörige – diese Informationen auch mobil zur Verfügung haben und jederzeit abrufen. Die Überprüfung, ob die Trinkmenge ausreichend ist, geschieht individuell. Dazu wird die aktuelle Trinkmenge mit zuvor hinterlegten Angaben, beispielsweise zu Größe oder Gewicht, abgeglichen. Angabenüber die benötigte Flüssigkeitsmenge können aber auch an bestimmte Umgebungsfaktoren wie zum Beispiel heißes Wetter oder die individuelle Medikation, angepasst werden. Werden festgelegte Schwellenwerte unter- oder überschritten, wird von der App eine Warnmeldung ausgegeben, die darüber informiert, dass der ältere Mensch zu wenig getrunken hat.

In den kommenden drei Monaten wird dieser Prototyp nun in der Else-Heydlauf-Stiftung in Stuttgart-Zuffenhausen erprobt und evaluiert. An dem Praxistest nehmen sowohl Bewohner aus dem klassischen Pflegeheimbereich als auch aus dem Pflegeheim für Jüngere sowie einer ambulanten Wohngemeinschaft teil. Dabei soll auch geprüft werden, wie der „TrinkTracker“bei Menschen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern – zum Beispiel bei neurologischeroder demenzieller Erkrankung – eingesetzt werden kann.

Ziel der Studie sowie der anschließenden Evaluation ist es, das Trinkgefäß in der professionellen Pflege auf Praxistauglichkeit und Akzeptanz zu testen sowie Auswirkungen auf das Trinkverhalten der Bewohner zu untersuchen. Des Weiteren sollen die Pflege- undBetreuungskräfte bei der Dokumentation der Trinkmengen entlastet werden. Ein erster Schritt im Projekt war die Entwicklung einer App, die eine manuelle digitale Dokumentation direktauf dem Smartphone statt händisch auf Papier ermöglicht. Diese wurde bereits in Vorstudien erfolgreich getestet: Das Trinkverhalten der Bewohner konnte zuverlässig und mit geringem Zeitaufwand aufgezeichnet werden. So soll das „TrinkTracker“-System künftig dazubeitragen, den negativen Folgen des unzureichenden Trinkens für die Gesundheit von Senioren – wie beispielsweise hitzebedingte Kreislaufschwäche, Hitzschlag oder Dehydrierung – entgegenzuwirken.

* Beim Begriff „Prototyp“ handelt es sich im Rahmen des Förderprojekts um ein Funktionsmuster.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.


10.09.2015

Neustadt Frankfurt punktet mit Service für alle Generationen!

Der Handelsverband Hessen-Süd hat der Neustadt Frankfurt das Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ verliehen. Lesen Sie hier mehr.


03.09.2015

In ihrer sogenannten Frankfurter Erklärung sprechen sich die in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) zusammengeschlossenen Verbände anlässlich des 11. Deutschen Seniorentags 2015 in Frankfurt am Main dafür aus, auch die Chancen des demografischen und gesellschaftlichen Wandels zu erkennen und zu nutzen – für alle Generationen.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Bagso.


Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zum Thema „Diskriminierung in Deutschland"

Am 1. September startet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die größte Umfrage zum Thema „Diskriminierung in Deutschland", die es bislang gegeben hat. Bis zum 30. November können sich alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren zu ihren selbst erlebten oder beobachteten Diskriminierungserfahrungen äußern. Diese Umfrage, die die Antidiskriminierungsstelle des Bundes gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung durchführt, soll Diskriminierungen sichtbar machen und aufzeigen, welche Auswirkungen Diskriminierungen auf Menschen haben und wie sie damit umgehen. Die Ergebnisse der Umfrage und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen wird die Antidiskriminierungsstelle dem Deutschen Bundestag vorlegen. Wenn Sie gerne an der Umfrage teilnehmen möchten oder nähere Informationen wünschen, können Sie sich hier weitergehend informieren.


Pflegestärkungsgesetz I und II

Zum 01. Januar 2015 treten mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz Änderungen bezüglich der Leistungen der Pflegeversicherung in Kraft. Im Folgenden möchten wir Sie über die wichtigsten Neuerungen informieren.

Zwei Drittel der Pflegebedürftigen wird zu Hause gepflegt. Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag beschlossen, die Pflege zu reformieren. Dies soll in zwei Schritten geschehen.

Mit dem Pflegestärkungsgesetz I sollen zunächst Leistungsverbesserungen in Kraft treten, die sich zum einen in einer pauschalen Anhebung der Leistungssätze um 4% darstellen, zum anderen soll mit einzelnen Maßnahmen die Pflege zu Hause gestärkt werden. So werden z.B. Leistungen für Personen ausgebaut, bei denen zwar ein Hilfebedarf besteht, die aber nicht die Vorrausetzung für die Einstufung in eine der drei Pflegestufen erfüllen. Dies betrifft vor allem Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen oder psychischen Erkrankungen.

Zudem wird ein Pflegevorsorgefonds eingerichtet, um die geburtenstarken Jahrgänge, die ca. um 2030 pflegebedürftig werden könnten, zu finanzieren.

In einem zweiten Schritt soll bis 2017 das Pflegestärkungsgesetz II realisiert werden. Hier soll ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff und damit ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt werden. Die Pflegestufen sollen von bisher drei auf fünf Pflegegrade ausgeweitet werden. In dem neuen Begutachtungsverfahren sollen neben den bisherigen physischen Einschränkungen auch kognitive Einschränkungen stärker berücksichtigt sein. Derzeit wird das neue Begutachtungsverfahren in der Praxis erprobt.

Weiterführende Informationen über die Pflegestärkungsgesetze I und II finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit. (link hinterlegen) http://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflege/pflegestaerkungsgesetze.html

Eine Übersicht über die veränderten Leistungen der Pflegeversicherung steht Ihnen hier zur Verfügung. (link hinterlegen) http://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/dateien/Downloads/P/Pflegestaerkungsgesetze/Tabellen_Plegeleistungen_BRat_071114.pdf

Bei weiteren Fragen können Sie gerne sich auch an den Pflegestützpunkt Frankfurt unter der Rufnummer 0800 / 5 89 36 59, Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.


 

 

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